aktuelle Chartanalysen

Aktuelle Chartanalysen

Neben der fundamentalen Analyse wird die technische Analyse oder auch Chartanalyse zur Diagnose eine Wertpapieres eingesetzt. Daraus werden Wahrscheinlichkeiten abgeleitet , um die zukünftige Entwicklung von Aktien, Aktien-Indizes, Devisen und Rohstoffen zu prognostizieren.

Ein Chart spiegelt die aktuelle Konensmeinung aller Marktteilnehmer am Kapitalmarkt wider. Das heißt, sämtliche frei zugänglichen Informationen sind in den jeweiligen Charts bereits enthalten.
Wöchentlich mehrfach aktualisiert können Sie hier die Chartanalysen von Lars Hattwig zur Inspiration für Ihre eigenen Investment- und Trading-Entscheidungen nutzen.

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Apple-Aktie steht kurz vor einer Korrektur!

05.12.2019: Die Aktie von Apple (ISIN: US0378331005) befindet sich ohne Zweifel in einem mittel- und langfristigen Aufwärtstrend.

Zuletzt verlief der Anstieg jedoch derart stark, dass der Chart von Apple aus technischer Sicht eine Übertreibungssituation anzeigt.

Zuletzt hatten wir solche Phasen im Frühherbst 2018 und mit Einschränkungen im Spätfrühling 2019. Anschließend kam es jeweils zu einer Korrektur.

Vom Ausmaß her muss nicht unbedingt bis zu den gleitenden Durchschnitten der 50-Wochen (grün) und 130-Wochen-Linie (violett) reichen. Aber einen Rückgang in den Bereich 230 US-Dollar würde ich zumindest einkalkulieren.

Grafik: tradesignalonline.com

DAX bricht aus der wochenlangen Seitwärtsrange nach unten aus!

03.12.2019: Seit der ersten Novemberhälfte bewegte sich der DAX in einer engen Seitwärtsrange zwischen 13.030 und 13.380 Indexpunkten.

Nun kam es zu einem dynamischen Ausbruch nach unten, und im aktuellen Vier-Stunden-Chart gut zu sehen, testet der Index noch einmal die untere Begrenzung, die gestern durchbrochen wurde.

Schafft er es wieder in die Seitwärtszone hinein, gilt der Ausbruch als ein Fehlausbruch (Bärenfalle).

Fällt der DAX hingegen weiter unter die gestern erreichten 12.950 Punkte, dann kann auch ein Rückgang in den Bereich 12.850 Punkte erfolgen.

British American Tobacco mit Versuch das Tal der Tränen zu verlassen

02.12.2019: Jahrelang lief es für den Tabakkonzern British American Tobacco (ISIN: GB0002875804) aufwärts. Bis 2017 vor allem in der westlichen Welt neue Gesetze den Verkauf von Tabakwaren erschwerten und auch der Markt an sich immer mehr hin zu als weniger gesundheitsschädlich geltenden E-Zigeratten wandelte.

Die Aktie von BAT verlor bis Ende 2018 mehr als die Hälfte seines Kurses. Nach einer technischen Gegenbewegung Anfang 2019 folgten lange Monate der Seitwärtsbewegung. Nun deutet sich jedoch mit dem bereits höheren Tief T2 ein Comeback von BAT an. Dafür muss aber zunächst einmal das letzte Bewewgungshoch H1 bei 37,35 Euro nachhaltig überwunden werden.

Eine Trading-Idee, für diejenigen, die noch abwarten möchten, wäre das Platzieren einer Stop-Buy-Order knapp oberhalb von 37,35 Euro, um spätestens dann beim nächsten Aufwärtsschub dabei zu sein. Das freundliche Szenario wäre beim Unterschreiten von T2 bei 30,80 Euro hinfällig.

Grafik: tradesignalonline.com

General Electric mit dem Versuch eines Turnaround

01.12.2019: Der Elektrotechnologie- und Misch-Konzern General Electric (ISIN: US3696041033) befand sich bis 2017 in einem moderaten Aufwärtstrend. In den Jahren 2017 und 2018 verlor der US-Konzern jedoch rund 80% seines ursprünglichen Kurswertes.

Im Jahr 2019 stoppte die Talfahrt von General Electric, und das nächste Bewegungstief T2 im Spätsommer 2019 lag bereits höher als der absolute Tiefpunkt T1 im Dezember 2018.

Drei weiße Monatskerzen signalisierten zuletzt, dass die Aktie bei Käufern wieder stärker gefragt ist. Als nächstes größeres Kursziel auf dem Weg nach oben gilt das Bewegungshoch aus dem Frühling 2018 bei etwa 15 US-Dollar zu überwinden.

Der junge Frühling in Form des frischen Aufwärtstrends wäre beendet, falls der Kurs unter das letzt Tief T2 knapp unter 8 US-Dollar fallen sollte.

Grafik: tradesignalonline.com

IBM im langfristigen Abwärtstrend

29.11.2019: International Business Machines (IBM) ist grundsätzlich ein typischer Substanzwert. Die Dividendenrendite stimmt in jedem Fall, allerdings geht Jahr für Jahr ein Stück IBM-Substanz verloren. Im langfristigen Monats-Chart verlieren kürzerfristige Ereignisse und Schwankungen an Relevanz, und so lassen sich die immer niedrigeren Hoch- und Tiefpunkte gut erkennen.

Ausgehend von den Tiefpunkten sind natürlich immer auch Swing-Long-Trades möglich. Einen solchen habe ich im ersten Halbjahr 2019 durchgeführt.

Die grüne 50 Monatslinie (gleitender Durchschnitt) zeigt abwärts und genau diese müsste der Aktienkurs von IBM nachhaltig überwinden, um den Abwärtstrend zu beenden.

Bis dahin erhalten IBM-Aktionäre zwar eine gute Dividendenrendite, aber das Investments selbst erodiert langsam, aber stetig vor sich hin.

Grafik: tradesignalonline.com

Ein Comeback von Fresenius in Aussicht!

29.11.2019: Fresenius SE ist der einzige deutsche Dividenden-Aristokrat, zumindest konnte der international agierende Gesundheitskonzern seine jährlichen Dividendenausschüttungen über die zurückliegenden 25 Jahre stetig steigern.

In den Jahren 2017 und 2018 kam der Aktienkurs von Fresenius mächtig unter Druck und fast eine Halbierung des Kurswertes war die Folge.

Im langfristigen Monats-Chart (jede Candlestick bedeutet die Zeiteinheit eines Monats) gut zu erkennen hat Fresenius nun einen Boden ausgebildet, welcher eine gute Grundlage für weiter steigende Aktienkurse bieten kann. Mittelfristiges Kursziel ist der Bereich um 60 Euro.

Das positive Szenario ist hinfällig, falls die Aktie von Fresenius wieder in den Bereich von 40 Euro oder gar darunter fallen sollte.

Grafik: tradesignalonline.com

Steht der Euro vor einem Anstieg gegenüber dem Britischen Pfund?

28.11.2019: Das Devisenpaar Euro / Britisches Pfund befand sich 2018 lange Zeit in einer Seitwärtsphase.

Im Jahr 2019 kam hier allerdings wesentlich mehr Volatilität auf und mittlerweile hat EUR/GBP bereits zum dritten Mal die Marke um 0,85 angelaufen (mit Pfeilen gekennzeichnet). Dieser Bereich fungiert nun als Support (Unterstützung), und es ist gut möglich, dass der Abwärtstrend des Euro bald in einen Aufwärtstrend dreht.

Wichtig ist diese Supportmarke bei 0,85 GBP, da sich der Abwärtstrend des Euro nach einem nachhaltigen Unterschreiten weiter fortsetzen würde.

Als Investmentidee wäre einerseits auf einen steigenden Euro zu setzen (also “long” gehen), sobald eine bestätigte Umkehrformation auftritt. Aber auch wer jetzt im großen Stil Aktien aus UK kaufen möchte, würde diese bei einem höheren Stand des Euro zum Britischen Pfund bald günstiger bekommen.

Grafik: tradesignalonline.com

S&P 500 vor einem Korrekturmonat?

28.11.2019: Der langanhaltende und beeindruckende Aufwärtstrend des marktbreiten US-Aktienindex S&P 500 ist hier im Monats-Chart zu sehen. Jede weiße oder rote Candlestick entspricht der Zeiteinheit eines Monats. Grau schattiert ist der Bereich der Bollinger Bänder, in dem sich fast 95% aller Kurse aufhalten.

In den letzten Jahren folgten auf einem Monat, bei dem das obere Band der Bollinger Bänder überschritten wurde (mit Pfeilen hervorgehoben) anschließend zumindest ein ruckeliger Aktienmonat.

Der November 2019 wird ebenfalls außerhalb des oberen Bollinger Bandes enden. Daher könnte der Dezember 2019 ein nicht ganz so starker Aktienmonat werden.

Grafik: tradesignalonline.com

Carl Zeiss Meditec vor Wiederstandszone

28.11.2019: Die Aktie von Carl Zeiss Meditec (ISIN: DE0005313704) zählt zu den trendstärksten Aktien in Deutschland. Im Abstand von acht bis zwölf Monaten testete sie ihre 50 Wochen-Linie (grün) und setzte anschließend den Aufwärtstrend fort.

In den letzten Wochen hat der Kurs von Carl Zeiss Meditec insgesamt dreimal den Bereich von 111 bis 112 Euro angelaufen, ohne diesen nachhaltig zu überschreiten. Diese Grenze fungiert nun als Widerstand.

Daher wäre es keine Überraschung, wenn wir in den kommenden Tagen und Wochen einen Rücklauf auf 105 Euro oder bis 100 Euro sehen würden. Von dort aus könnte die Aktie neuen Schwung zur Überwindung des Widerstandes holen.

Sollte diese Zone bei 111 bis 112 Euro jedoch gleich in den kommenden Tagen überwunden werden, so wäre dies ein starkes mittelfristiges Kaufsignal.

Grafik: tradesignalonline.com

Berkshire Hathaway von Warren Buffett ein Swing-Short

25.11.2019: Berkshire Hathaway (ISIN: US0846707026), das Unternehmen von Warren Buffett, konnte zuletzt nicht mehr an die Erfolge frührer Jahre anknüpfen. Auch in diesem sonst so starken Bullenmarkt-Jahr 2019 bei Aktien, war die Performance von Berkshire eher bescheiden.

Insgesamt befindet sich diese Aktie in einem Seitwärtstrend, in dem der Kurs abwechselnd von den letzten Hochs bei 224 USD und dem gleitenden Durchschnitt der 100 Wochen-Linie hin und her pendelte.

Aktuell sieht es so aus, als ob erneut das Kursziel der gleitende Durchschnitt der 130 Wochenline im Bereich knapp über 200 USD angelaufen werden könnte.

Grafik: tradesignalonline.com

Gold weiter im Korrekturmodus

25.11.2019: Nach dem rasanten Anstieg im Sommer 2019 ist der Goldpreis ab dem Spätsommer/Frühherbst nun in einen Korrekturmodus gewechselt. Zunächst sah es nach einer Flaggenformation aus, aber dafür zeigten die letzten drei Wochenkerzen zu wenig Dynamik nach oben.

Wahrscheinlich wird der Goldpreis noch mindestens bis 50% des Aufwärtstrends korrigieren. Dafür spricht auch der intensive Handel auf dem Weg nach oben.

Für eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends müssten auch fundamental neue Gründe relevant werden. Entweder eine weitere Lockerung der Geldpolitik seitens der größten Notenbanken, neue politische Risiken oder eine anziehende Inflation.

DAX in einer Seitwärtsrange gefangen.

25.11.2019: Der Deutsche Aktien-Index DAX (hier im 4-Stunden-Chart dargestellt) befindet sich schon seit Tagen in einer Seitwärtsbewegung. Zwischendurch kam es zu zwei Fehlausbrüchen, die sich als Bullenfalle und anschließend als Bärenfalle erwiesen.

Solange der DAX zwischen 13.130 und 13.310 Indexpunkten verweilt, dauert dieser Seitwärtstrend weiter an.

Der nächste Ausbruch – egal ob nach oben oder unten – dürfte ziemlich dynamisch verlaufen und gute Trading-Chancen bieten.

 

 

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