aktuelle Chartanalysen

Aktuelle Chartanalysen – März 2020

Neben der fundamentalen Analyse wird die technische Analyse oder auch Chartanalyse zur Diagnose eines Wertpapieres eingesetzt. Daraus werden Wahrscheinlichkeiten abgeleitet , um die zukünftige Entwicklung von Aktien, Aktien-Indizes, Devisen und Rohstoffen zu prognostizieren.
Ein Chart spiegelt die aktuelle Konensmeinung aller Marktteilnehmer am Kapitalmarkt wider. Das heißt, sämtliche frei zugänglichen Informationen sind in den jeweiligen Charts bereits enthalten.
Wöchentlich mehrfach aktualisiert können Sie hier die Chartanalysen von Lars Hattwig zur Inspiration für Ihre eigenen Investment- und Trading-Entscheidungen nutzen.

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DAX mit erstem Befreiungsschlag!

DAX - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

25.03.2020: In dieser Woche kam es bei den großen Aktienindizes zu einer ersten nennenswerten Gegenbewegung im laufenden Crash aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus.  Besonders robust zeigte sich hier auch der Deutsche Aktienindex DAX. Immerhin erreicht die Gegenbewegung das 38% Retracement-Level. Das heißt, mehr als ein Drittel des Crash wurde wieder revidiert.

Möglicherweise könnte der DAX auch noch das 50% Retracement-Level ansteuern. Aber letztendlich dürften die Indizes noch einmal den Weg zu den bisherigen Tiefs aufnehmen, welches im DAX bei etwa 7.950 Indexpunkten liegt. Die daran anschließende stärkere Aufwärtsbewegung könnte dann das Ende des Aktiencrash besiegeln.

Grafik: tradesignalonline.com

Abwärtstrend des S&P 500 setzt sich weiter fort!

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

21.03.2020: In der zurückliegenden Woche wurden im S&P 500 neue Bewegungstiefs erzielt und der Wochen-Schlusskurs liegt unmittelbar in der Nähe des Wochentiefs. Damit ist – wie hier im Tages-Chart des S&P 500 zu sehen – der Abwärtstrend noch völlig intakt. Die Dynamik lässt sich auch gut daran erkennen, dass der gleitende Durchschnitt der 10 Tage-Linie (dunkelblau) seit dem 04.März nicht mehr vom darunter verlaufenden Kurs des S&P 500 berührt wurde. Gleichzeitig wurde das Tief aus dem Dezember 2018 unterschritten.

Das nächste Kursziel ist die runde Marke von 2.000 Indexpunkten. Erste Anzeichen eines nachlassenden Abwärtstrends wäre das überschreiten der 10 Tage-Linie nach oben im Bereich von derzeit etwas über 2.500 Indexpunkten.

Grafik: tradesignalonline.com

Aufwärtstrend von Thermo Fisher Scientific noch intakt!

Thermo Fisher Scientific - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

17.03.2020: Die meisten Aktien sind in den letzten drei bis vier Wochen stark abverkauft worden. Nur bei wenigen Aktien lässt sich noch so etwas wie einen langfristigen Aufwärtstrend erkennen.

Dazu gehört Thermo Fisher Scientific (ISIN: US8835561023). Hier sieht der Wochenchart eher aus, als ob eine etwas ruppigere Korrektur stattgefunden hat, die mittlerweile auch schon fast abgeschlossen scheint. Die Wochenschlusskurse blieben jeweils über der 50 Wochen-Linie. Solange der Aktienkurs weiter darüber bleibt, wird Thermo Fisher Scientific (oft in der Liste der Gewinner-Aktien vertreten) tendenziell weiter relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt zeigen.

Grafik: tradesignalonline.com

Deflationärer Schock drückt auch den Goldpreis!

Gold - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

17.03.2020: Das Herunterfahren der wirtschaftlichen Aktivität weltweit zur Eindämmung des Coronavirus belastet auch den Goldpreis. Denn dadurch wird ein deflationärer Schock ausgelöst, der zeitgleich Aktien und Gold im Kurswert her fallen lässt.

Innerhalb nur weniger Tage fiel der Goldpreis in US-Dollar von 1.700 auf unter 1.500 US-Dollar. Nach einer gewissen Erholung, dürfte der Goldpreis tendenziell weiter abwärts tendieren, zumal nun auch die jahreszeitlich übliche schwache Zeit für Gold ansteht.

Grafik: tradesignalonline.com

S&P 500: Noch keine Trendumkehr in Sicht.

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

11.03.2020: “Die Kuh ist noch immer nicht vom Eis” wie es so schön heißt. Zwar gab es nach den gescheiterten Ölverhandlungen am Wochenende und dem allgegenwärtigem Thema Coronavirus gestern und vorgestern Erholungsversuche am Aktienmarkt, aber es sind bislang noch nicht einmal Minimalanforderungen für einen Trendwechsel gegeben.
Einzig, dass der S&P 500 sich nicht mehr im freien Fall befindet ist positiv anzumerken, aber ein gutes Zeichen wäre es erst, wenn das Februartief im Bereich 2.850 dauerhaft überschritten ist.

Die nächsten größeren Ziele wären neben der 3.000-er Marke das Hoch der Zwischenerholung Anfang März im Bereich 3.140 Punkte.

Düster (aus der Sicht für Aktienanleger) sähe es hingegen beim Unterschreiten des letzten Tiefs bei 2.700 Punkten aus. Dann wäre der Weg frei für einen Rückgang bis zum Tief Ende 2018 bei 2.300 Punkten.

Grafik: tradesignalonline.com

Hang Seng nicht mehr weit vom Tiefpunkt entfernt.

Hang Seng - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

07.03.2020: Der chinesische Aktien-Index Hang Seng hat die große Hausse wie in Europa oder in den USA bis zum Februar 2020 gar nicht richtig mitgemacht. Das Jahr 2019 war ein Jahr der Seitwärtsbewegung.

Nun scheint sich aus charttechnischer Sicht eine langfristige Dreiecksformation eingestellt zu haben, mit fallenden Hochpunkten und leicht steigenden Tiefpunkten. Demnach wäre im Hang Seng “Luft” bis etwa 25.200 Indexpunkte hinunter, bevor dann ab April/Mai 2020 der chinesische Aktien-Index wieder steigen sollte. Ein Bruch auf der Unterseite unter 25.000 Indexpunkten wäre hingegen ein sehr bearisches Signal.

Grafik: tradesignalonline.com

Geht die starke kurzfristige Euro-Rally nun zu Ende?

Euro / US-Dollar - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

04.03.2020: Übergeordnet befindet sich der Euro in einem Abwärtstrend gegenüber dem US-Dollar. Dieser Abwärtstrend führte Mitte Februar zu Werten von unter 1,08 US-Dollar je Euro. Zeitgleich mit der starken Korrekturphase am Aktienmarkt begann innerhalb weniger Tage eine starke Rally beim Euro gegenüber dem US-Dollar. Diese Entwicklung hat die Verluste bei Anlegern mit einem international ausgerichteten Aktien-Depot sogar noch verstärkt.

Die Marke von 1,124 wird eine Entscheidung bringen, wohin der Euro weiter tendieren wird. Die höhere Wahrscheinlichkeit sehe ich in der Fortsetzung des langfristigen Trends, also ein Übergang zu einem erneut schwächeren Euro gegenüber dem Greenback. Sollte der Euro allerdings nachhaltig über 1,125 US-Dollar hinaus gelangen, würde es sowohl für den Aktienmarkt als auch die Anleger mit weltweit diversifizierten Aktien negative Konsequenzen haben.

Grafik: tradesignalonline.com

S&P 500 mit erstem zaghaften Erholungsversuch.

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

02.03.2020: Wie angekündigt eine Aktualisierung des S&P 500. Im 4-Stunden-Chart ist schön zu sehen, dass der steile Abwärtstrend der zurückliegenden Woche nun ein vorläufiges Ende gefunden hat. Allerdings halte ich es nicht für wahrscheinlich, dass jetzt eine V-förmige Erholung stattfindet, sondern eher die eines W. Das heißt, wahrscheinlich bewegt sich der Kurs des S&P 500 noch einmal auf den bisherigen Tiefpunkt zu und könnte ihn sogar nochmal unterschreiten, bevor anschließend die eigentliche Aufwärtsbewegung stattfindet.

Grafik: tradesignalonline.com

 

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