aktuelle Chartanalysen

Aktuelle Chartanalysen – Oktober 2020

Neben der fundamentalen Analyse wird die technische Analyse oder auch Chartanalyse zur Diagnose eines Wertpapieres eingesetzt. Daraus werden Wahrscheinlichkeiten abgeleitet , um die zukünftige Entwicklung von Aktien, Aktien-Indizes, Devisen und Rohstoffen zu prognostizieren.
Ein Chart spiegelt die aktuelle Konensmeinung aller Marktteilnehmer am Kapitalmarkt wider. Das heißt, sämtliche frei zugänglichen Informationen sind in den jeweiligen Charts bereits enthalten.
Wöchentlich mehrfach aktualisiert können Sie hier die Chartanalysen von Lars Hattwig zur Inspiration für Ihre eigenen Investment- und Trading-Entscheidungen nutzen.

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Das Investieren ist mit Risiken verbunden und im schlimmsten Fall droht der Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

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S&P 500 in einer großen A-B-C-Korrektur!

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

31.10.2020: Der marktbreite US-Aktienindex S&P 500 steckt derzeit in inmitten einer A-B-C-Korrektur. Das Niveau des Junihochs und Septembertiefs 2020 im Bereich zwischen 3.200 und 3.235 Indexpunkten könnte bereits ein Ziel der derzeit laufenden Welle C sein.

In Anbetracht der derzeit vorherrschenden Unsicherheiten (Lockdowns, US-Präsidenten-Wahl, Schwäche der old economy-Unternehmen) wäre jedoch noch ein weiterer Kursrückgang in den Bereich um 3.050 Punkten möglich. Dort verläuft das 38,2%-Korrekturlevel des gesamten Aufwärtstrend von Ende März bis Anfang September 2020.

Welche Variante der Markt auch wählen wird, es dürfte noch in der ersten Novemberhälfte wieder zu einer Aufwärtsbewegung kommen.

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Grafik: tradingview.com

Nach hartem Kampf gibt der Euro gegenüber dem US-Dollar nach!

Euro / US-Dollar - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

29.10.2020: Nach dem Corona-Crash zeigte der Euro gegenüber dem US-Dollar Stärke und konnte kurzzeitig über die Marke von 1,20 US-Dollar blicken. In den letzten Wochen fand ein zäher Kampf der beiden wichtigsten Währungen statt, wobei der Euro nun von der Marke 1,20 US-Dollar wieder ein Stück entfernt ist. Bis auf 1,165 ging es hinunter. Nächstes Kursziel ist das Tief von Ende September bei 1,161 US-Dollar. Wenn diese Marke nicht hält, ist der Bereich von 1,15 US-Dollar das anschließende Kursziel. Dort befindet sich auch das 38,2%-Retracement-Level des gesamten Aufwärtstrends von Ende März bis Anfang September 2020.

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Grafik: tradesignalonline.com

SAP nach Gap-down nur wenig über dem Corona-Tief!

SAP - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

27.10.2020: Ein Gap-down von 20% ist nicht das, was investierte Anleger sehen wollen. Aber genau so kam es am Montag bei SAP (ISIN: DE0007164600) nach einer Gewinnwarnung. Damit hat der Kurs auf der Wegstrecke des Coronatiefs im März und Jahreshoch zum Monatswechsel August/September 2020 bis zum 76,4%-Retracement-Level korrigiert. Der Weg zum Märztief ist daher nicht mehr weit entfernt.

Aus technischer Sicht ist die Aktie von SAP nun überverkauft und wird sich erst einmal etwas nach oben über 100 Euro orientieren. Die anschließende Bewegung ab der zweiten Wochenhälfte dürfte Aufschluss darüber geben, ob SAP wieder rasch den Weg nach oben finden wird oder das Schicksal vieler DAX-Kollegen teilen muss, nämlich eine langfristige Seitwärts- oder gar Abwärtsbewegung. Erst oberhalb von 120 Euro regieren bei der SAP-Aktie mehr die Bullen als die Bären.

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Netflix pendelt in einer Seitwärtsrange hin und her.

Netflix - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

24.10.2020: Netflix (ISIN: US64110L1061) gehört zu den Corona-Gewinnern und konnte entsprechend im Frühling an Kurswert zulegen. Seit dem Sommer 2020 konsolidiert Netflix einer Seitwärtsrange zwischen 459 und 575 US-Dollar.  Die untere Begrenzung liegt nur wenige Punkte vom 38,2%-Retracement-Level entfernt, was für eine Korrektur schon ausreichend wäre. Solange der Bereich zwischen 450 und 460 US-Dollar hält, lohnt ein Trade Richtung Oberseite des Seitwärtskanals.

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Bayer jetzt sogar unter dem Corona-Tief!

Bayer - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

22.10.2020: Vor einigen Wochen schrieb ich, dass Bayer (ISIN: DE000BAY0017) vor einer wichtigen Entscheidung steht. Die Entscheidung ist zuungunsten von Bayer-Anlegern ausgefallen. Mit dem Unterschreiten des Bereiches zwischen 44,50 und 45 Euro wurde sogar das Tief aus dem Coronavirus-Crash im März 2020 unterschritten. Damit wird es aus charttechnischer Sicht düster für alle, die auf der Long-Seite investiert sind. Denn nun ist nicht nur der Weg zur 40 Euro-Marke offen, sondern auch zu den Tiefs aus der Eurokrise (knapp über 35 Euro) und der Finanzkrise (32,63 Euro).

Generell gilt: Unterhalb von 60 Euro regieren die Bären das Marktgeschehen bei Bayer – immer mit der Gefahr weiterer  Abverkäufe.

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Grafik: tradesignalonline.com

Ein mögliches (Negativ-) Szenario beim S&P 500.

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

20.10.2020: Dass der marktbreite Aktienindex S&P 500 nach der Korrektur im September in der anschließenden Erholung kein neues Bewegungshoch generieren konnte, schrieb ich vor ein paar Tagen. Dieses Warnsignal wurde in den letzten Tagen durch Abverkäufe noch bestätigt.

Nach der a-b-c-Korrektur droht jetzt noch ein Negativ-Szenario. Falls der Kurs des S&P 500 in den kommenden Tagen weiter fällt, wird eine größere A-B-C-Korrektur wahrscheinlicher. Dabei könnte die Welle C durchaus bis zum 38.2%-Retracement-Level der gesamten Aufwärtsbewegung von Ende März bis Anfang September führen. Das wäre im Bereich 3.051 Indexpunkten, also rund 11% tiefer als der aktuelle Stand. Ein Rückgang auf das 50%-Retracement-Level im Bereich 2.886 wäre zwar zusätzlich theoretisch möglich, aber aufgrund der Dynamik beim Anstieg im Frühling und Sommer 2020 nicht wahrscheinlich.

Eine A-B-C-Korrektur ist aber nicht sicher, da der Kurs des S&P 500 – solange noch nicht die Kumo-Wolke (grün) und der Kijun-Sen (rot) des Ichimoku-Indikators unterschritten wurden – jederzeit einen Aufwärtstrend Richtung Oktober- und auch Septemberhoch aufnehmen kann.

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Grafik: tradingview.com

S&P 500 in einer kritischen Situation.

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

17.10.2020: Der marktbreite Aktienindex S&P 500 hat nach der Korrektur im September in den ersten Oktobertagen eine kräftige Erholungsbewegung gezeigt. Allerdings ging er in der zurückliegenden Woche erneut in eine Konsolidierungphase hinein, ohne zuvor das Hoch von Anfang September erreicht oder sogar überschritten zu haben.

Im hier vorliegenden Vier-Stunden-Chart (H4) gibt es auch schon erste Verkaufssignale (Tenkan-Sen und Kurs kreuzen Kijun-Sen von oben nach unten).

Noch ist nichts verloren, aber wenn der S&P 500 nicht bald neue Hochs generieren kann, könnte durchaus eine deutliche Abwärtsbewegung in Richtung Tief von Ende September erfolgen, also nahe 3.200 Indexpunkten.

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Berkshire Hathaway kommt nicht mehr richtig voran…

Berkshire Hathaway - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

16.10.2020: Die Aktie von Berkshire Hathaway (ISIN: US0846707026), die unter Warren Buffett jahrzehntelang eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt erzielen konnte, kommt nun schon seit einigen Jahren nicht mehr richtig voran. Der Kurs befindet sich übergeordnet in einer längerfristigen Seitwärtsbewegung. Nach unten hin scheint die Aktie im Bereich  zwischen 184 und 190 US-Dollar zwar ganz gut abgesichert. Allerdings hat sich nach oben hin eine Barriere zwischen 224 und 232 US-Dollar etabliert. Hier muss die Aktie von Berkshire Hathaway erst drüber hinaus, bevor man als Anleger mit dieser Aktie wieder unter dem Strich Geld verdienen kann.

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Grafik: tradsignalonline.com

CrowdStrike Holding steuert auf neues Allzeithoch zu!

CrowdStrike Holdings - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

10.10.2020: Die Aktie von CrowdStrike Holdings (ISIN: US22788C1053) hat nach einem Rücksetzer Anfang September wieder zum Aufwärtstrend zurückgefunden. In den letzten Tagen ging es für das Unternehmen von Cybersecurity-Anwendungen jedoch nicht mehr so dynamisch nach oben. Möglicherweise erfolgt noch ein kleiner Rücksetzer, bevor ein neues Allzeithoch erreicht wird. Umsatz und Cashflow sind in den letzten Jahren in diesem Megatrend deutlich gestiegen, jetzt dürfte bald auch erster Gewinn erzielt werden. Aktionäre dieses Unternehmen konnten sich bislang schon nach wenigen Wochen Haltedauer über schöne Gewinne freuen.

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SolarEdge Technologies nach einer Rakete vor Korrektur!

SolarEdge - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

07.10.2020: Die Aktie von SolarEdge Technologies (ISIN: US83417M1045) legte trotz des Korrekturmodus vieler Technologie-Aktien in den letzten Wochen einen raketenartigen Anstieg hin. Über 60% betrug der Kursanstieg alleine in den letzten drei Wochen. Kein Wunder, da dieses Solar-Unternehmen ebenfalls wie u.a. Tesla und Varta an einer neuen Batterie- und Akku-Technolgie arbeiten.

Allerdings ist im Wochen-Chart erneut ein Berühren oder sogar Überschreiten der Bollinger Bänder eingetreten. In den zurückliegenden Monaten war dieses technische Signal ein zuverlässiger Indikator für eine Korrektur. Diese könnte durchaus sportliche 20 bis 30% betragen, bevor es anschließend weiter aufwärts gehen dürfte. Ein wirkliches Rennpferd, was jedoch kurzzeitig auch mal in die andere Richtung läuft, bevor es den Aktionären wieder satte Gewinne bringt.

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Bayer im Abwärtstrend an einer spannenden Marke.

Bayer - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

03.10.2020: Im Wochenchart ist der mehrjährige Abwärtstrend von Bayer (ISIN: DE000BAY0017) gut zu erkennen. Nun wurde mit der jüngsten Abwärtsbewegung erneut das Niveau des Tiefs aus dem Coronacrash erreicht. Hier besteht die Möglichkeite eines Turnaround, was dann beide Tiefs als Doppeltief erscheinen lässt.

Erstes Ziel wäre das Überschreiten des Bereichs bei 62 bis 63 Euro, in dem sich derzeit mehrere relevante gleitende Durchschnitte aufhalten. Die entscheidenden Schritte für einen echten Trendwechsel zu einem Bullenmarkt wäre allerdings erst das Überschreiten der beiden Bewegungshochs zwischen 73 und 79 Euro. Sollte dieses Szenario eintreten, wären es aktuell mit einem KGV von 8 und einer Dividendrendite von über 5% attraktive Einstiegskurse.

Sollte jedoch das aktuelle Tief bei knapp 45 Euro weiter unterschritten werden, wäre dies eine Bestätigung des Bärenmarktes mit weiter fallenden Kursen auf 40 Euro und tiefer.

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Der S&P 500 hat den Sprung zurück in den Bullenmarkt noch nicht geschafft!

S&P 500 - aktuelle Chartanalyse von Lars Hattwig

02.10.2020: Der marktbreite US-Aktienindex S&P 500 hat den Sprung zurück in den Bullenmarkt noch nicht geschafft. Der Bereich des Bullenmarktes wird vom Korrekturmodus ziemlich genau bei 3.400 Punkten begrenzt. Dort verläuft das frühere Allzeithoch aus dem Februar 2020 und die wichtige Signalline Kijun-Sen (rot) des Ichimoku-Indikators auf Tages-Basis.

Erst wenn diese in den letzten Tagen immer wieder von unten her angelaufene Marke überschritten werden kann, befndet sich der S&P 500 erneut im Aufwärtstrend.

Der grüne Bereich der Kumo-Wolke signalisiert den Bereich zwischen Bullen- und Bärenmarkt. Sollte der Index die Kumo-Wolke nach unten verlassen, wäre der S&P 500 erstmals seit längerer Zeit wieder in einem Bärenmarktmodus.

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Grafik: tradingview.com

 

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