Investment Strategien

Mit alternativen Investmentstrategien zum Börsenerfolg

Investmentstrategien für jegliche Börsenphasen

Wer seine Ersparnisse in Sicherheitsprodukte oder sogar überhaupt nicht anlegt, betreibt systematische Vermögensvernichtung. Denn die Realverzinsung derartiger Bankenanlagen oder Versicherungsprodukte wird noch über viele Jahre hinweg negativ bleiben. Daher ist überhaupt eine Investmentstrategie am Kapitalmarkt zu nutzen, in so gut wie jedem Fall die bessere Alternative, als sein Geld von der Inflation verzehren zu lassen.

Mit börsengehandelten Indexfonds, den Exchange Traded Funds (ETF), haben heutzutage Privatanleger selbst ohne größere Ersparnisse eine einfache und kostenschlanke Möglichkeit breit diversifiziert die Vorteile des Kapitalmarktes zu nutzen.

Passiv Investieren mit ETF

Beim klassischen passiv Investieren in Indexfonds (ETF) konnte bei globaler Streuung in den Aktienmarkt historisch betrachtet eine mittlere jährliche Rendite von etwa 8% erreicht werden. Für den Start ist dazu noch nicht einmal viel Kapital notwendig, sondern es reichen bereits 100 oder gar 50 Euro pro Monat dafür aus.

Die einfachste “all-inclusive”-Lösung für den weltweiten Aktienmarkt ist ein ETF, der Indizes wie MSCI World oder MSCI ACWI (inklusive Schwellenländer-Aktien) abdeckt. Hier reicht es, einen monatlichen oder quartalsweisen Sparplan einzurichten, und schon kann der systematische Vermögensaufbau mit Aktien automatisiert beginnen.

Investmentstrategien Lars Hattwig - Welt-Aktienindex MSCI ACWI

Kursentwicklung des MSCI ACWI – ETF (inklusive ausgezahlter Dividendenerträge) im achtjährigen Zeitraum von September 2011 bis September 2019. Quelle: comdirect.de

Investmentstrategien Lars Hattwig - Welt-Aktienindex MSCI ACWI

Kursentwicklung des MSCI ACWI – ETF (inklusive ausgezahlter Dividendenerträge)
im achtjährigen Zeitraum von September 2011 bis September 2019. Quelle: comdirect.de

Alternative Investmentstrategien

Das Investieren in Aktien-ETF bietet für Privatanleger bereits eine solide und renditestarke Variante, ohne viel Zeitaufwand von den Vorteilen des Kapitalmarktes zu profitieren. Allerdings gibt es hier durchaus nicht unerhebliche Nachteile. Gewinne fallen einerseits fast nur dann an, wenn der Aktienmarkt insgesamt ansteigt – von regelmäßigen Dividendenerträgen abgesehen. Befindet er sich hingegen in einer Abwärtsbewegung, verlieren auch die meisten Aktien und Aktien-ETF an Wert.

Zum anderen bietet ein Aktien-ETF lediglich eine durchschnittliche Marktrendite, weil neben den Gewinner-Aktien auch viele Aktien mit dabei sind, deren Entwicklung schwach verläuft.

Untersuchungen (Link) haben gezeigt, dass in den zurückliegenden Jahrzehnten 56% aller Aktien für Anleger Verluste gebracht haben. Lediglich ein relativ kleiner Anteil von börsennotierten Unternehmen konnte Anlegern einen deutlichen Gewinn in ihrem Depot bringen. Der Großteil der Aktien bewegt sich hauptsächlich seitwärts oder abwärts, was einem Privatanleger im klassischen Sinne keine nennenswerte Rendite einbringt.

Genau an dieser Stelle kommen die sogenannten alternativen Investmentstrategien ins Spiel. Mit diesen Investmentstrategien ist es einerseits selbst bei Wertpapieren möglich Geld zu verdienen, die sich in einem Abwärtstrend befinden. Auf der anderen Seite gibt es Strategien, um mit Gewinneraktien eine (deutlich) höhere Gesamtperformance pro Jahr zu erzielen als die oben erwähnten durchschnittlichen 8% p.a. via globaler Aktien-ETF.

Investmentstrategien Lars Hattwig - alternative Investmentstrategien

Durch die flexible Verwendung von Auf- und Abwärtsbewegungen in verschiedenen Anlageklassen lassen sich Gewinne in jeglicher Marktlage erzielen – nicht nur in wirtschaftlich freundlichen Zeiten.

Investmentstrategien Lars Hattwig - alternative Investmentstrategien

Durch die flexible Verwendung von Auf- und Abwärtsbewegungen in verschiedenen Anlageklassen
lassen sich Gewinne in jeglicher Marktlage erzielen – nicht nur in wirtschaftlich freundlichen Zeiten.

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Wie sieht Die Verwendung von alternativen Investmentstrategien in der Praxis aus?

Fall 1: Der Aktienmarkt entwickelt sich freundlich oder Aktienindizes wie DAX, Dow Jones, S&P 500 oder Nikkei bewegen sich seitwärts.

In solchen Zeiten gibt es immer Aktien, die sich in einem starken Trend befinden. Prominente Beispiele für längere Aufwärtstrends sind die Aktien von Amazon oder Microsoft.

Allein in den drei Sommermonaten 2019 konnten die Aktien von z.B. Varta AG, Eckert & Ziegler oder Roku Inc. zwischen 65 und 85% Kursanstieg verzeichnen. Bereits in der Zeit vor dem Sommer 2019 befanden sich alle drei Aktien in einem starken Aufwärtstrend, so dass hier weitere größere Kursanstiege wahrscheinlich waren.

Selbst wenn Sie es zeitlich etwas ruhiger angehen möchten und nur monatlich oder quartalsweise handeln wollen, dann finden Sie mit dem Portfolio der Gewinner-Aktien echte Qualitätsaktien in einem Aufwärtstrend, mit denen Sie strategisch den Marktdurchschnitt deutlich übertrumpfen können.
Zwei der wichtigsten Kriterien sind die Kapitalrendite und die Trendstabilität eines Unternehmens bzw. deren Aktie.

Im Mitgliederbereich der Passiver Geldfluss Academy erfahren Sie stets aktuell, welche derartig starke Trendaktien und Gewinneraktien ich selbst gerade in meinem Depot habe.

Neben der Möglichkeit die besten Momentum-Aktien herauszufinden, bieten in starken Aufwärtstrends auch Handelsinstrumente mit Hebel die Möglichkeit, um die Rendite zu steigern. Eine Variante, die unter Profis durchaus üblich ist, und sogar Warren Buffet macht davon Gebrauch.

Fall 2: Der Aktienmarkt entwickelt sich schwach

Wenn selbst große Indizes wie S&P 500, EuroStoxx oder MSCI World über einen längeren Zeitraum fallenden Kursbewegungen aufweisen, dann können sich nur wenige Aktien diesem Trend entziehen.
Die meisten Aktien-ETF werden in solchen Börsenphasen ebenfalls an Wert verlieren, wie auch Ihre investierten Gelder. Solch ein Bärenmarkt bei Aktien dauerte in der historischen Rückschau bis zu drei Jahren (1929 bis 1932 und 2000 bis 2003).

In solchen Zeiten könnten Sie sich Wertpapiere in Ihr Depot legen, die von fallenden Kursen der Aktienindizes profitieren. Das geht sogar mit mehrfachem Hebel. Zum Beispiel bedeutet ein Hebel 5, dass Sie mit 1.000 Euro sogar 5.000 Euro bewegen können oder dass 1% Kursverlust des zugrunde liegenden Basiswertes Ihnen einen Gewinn von 5% bringt.

Zusätzlich steigt in Zeiten fallender Aktienkurse oft der Goldpreis und der Euro gegenüber dem US-Dollar sowie Anleihen. Hier könnten sie gleichzeitig von einer steigenden Preisentwicklung anderer Anlageklassen profitieren und müssen nicht monatelang, manchmal sogar jahrelang darauf warten, dass der Aktienmarkt irgendwann wieder deutlich ansteigt.

Je flexibler Sie mit Ihren Investmentinstrumenten sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in jedem wirtschaftlichen Zyklus und in jeglicher Marktlage Geld verdienen können.

Profitieren auch Sie von alternativen Investmentstrategien und sichern sich selbst in schwachen Börsenzeiten satte Gewinne!

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Die Trendfolgestrategie

Diverse Untersuchungen und meine eigenen Erfahrungen haben gezeigt, dass Trendfolge-Strategien sehr erfolgreich performen können. Hier wartet ein Anleger nicht erst darauf, bis beispielsweise der Kurs einer Aktie steigt, sondern er sucht gezielt Aktien heraus, die sich in einem Aufwärtstrend befinden.

Der folgenden Grafik können Sie entnehmen, dass mit dem Folgen von Aktien in einem Aufwärtstrend eine deutlich höhere Gesamtperformance zu erzielen ist, als mit einem Welt-Aktienindex.

Trendfolger suchen sich also gezielt Aktien (oder auch Investments aus anderen Anlageklassen) heraus, die sich bereits in einem Aufwärtstrend befinden. Das Investment wird mit einer Trailing-Stop-Loss-Order gesichert, welche im weiteren Verlauf des Trends automatisch mit ansteigt. Wünscht sich ein Anleger beispielsweise ein maximales Risiko von 10%, so bleibt dieser relative Abstand zum aktuellen Kurs bei der weiteren Aufwärtsbewegung bestehen. Bricht hingegen der Trend und der Kurswert beginnt zu fallen, wird das Investment automatisch mit erreichen der Trailing-Stop-Loss-Order verkauft und die entstandenen Gewinne gesichert.

Investmentstrategien Lars Hattwig - Performance Trendfolge-Depot

Eine Auswahl von Trendaktien konnte von September 2017 bis September 2019 eine deutlich höhere Gesamtperformance bringen als ein Investment in den Welt-Aktienindes MSCI ACWI. (Jeweils ohne Berücksichtigung der ausgezahlten Dividenden.)

Investmentstrategien Lars Hattwig - Performance Trendfolge-Depot

Eine Auswahl von Trendaktien konnte von September 2017 bis September 2019
eine deutlich höhere Gesamtperformance bringen als ein Investment in den Welt-Aktienindes MSCI ACWI.
(Jeweils ohne Berücksichtigung der ausgezahlten Dividenden.)

Mit Kursrückgängen sattes Geld verdienen

Die größten Ängste haben Privatanleger vor fallenden Kursen, insbesondere bei Aktien. Doch niemand muss mehr untätig einem schwachen Aktienmarkt zuschauen, wie die Investments immer mehr an Geld verlieren. Sie können mit alternativen Investments sogar dann gutes Geld verdienen, wenn der Preis des zugrunde liegenden Wertpapieres immer weiter fällt.

Investmentstrategien Lars Hattwig - Notwendiger prozentualer Gewinn, um den Kaufpreis wieder zu erreichen.

Was viele Anleger nicht wissen. Um einen erzielten Verlust wieder aufzuholen,
bedeutet anschließend einen noch höheren prozentuallen Gewinn erzielen zu müssen,
um den einstigen Kaufpreis wieder zu erreichen.

Wer sein Investment 50% ins Minus rutschen lässt, benötigt anschließend
eine Kurssteigerung von 100%, um wieder den break even mit diesem Investment zu schaffen.

Im Jahr 2018 und 2019 sank der Preis der Aktie der Deutschen Bank immer weiter und für Anleger wurde das Investment zu einem Geldvernichter. In der folgenden Abbildung sehen Sie die Kursentwicklung eines alternativen Investments, welches genau dann im Wert steigt, wenn die Aktie der Deutschen Bank fällt.

Alleine im Zeitraum März bis September 2019 konnte mit einem alternativen Investment ein Kursplus von 30% erzielt werden, während Aktionäre der Deutschen Bank zeitgleich 10% einbüßten.

Investmentstrategien Lars Hattwig - Beispiel short-Investment

Während die Aktie der Deutschen Bank von März bis September 2019 um 10 bis  20% an Wert verloren hatte, konnte durch eine entsprechende short-Strategie im selben Zeitraum ein Gewinn von 30% und mehr erzielt werden. Quelle: Consorsbank

Investmentstrategien Lars Hattwig - Beispiel short-Investment

Während die Aktie der Deutschen Bank von März bis September 2019 um 10 bis 20%
an Wert verloren hatte, konnte durch eine entsprechende short-Strategie im selben Zeitraum
ein Gewinn von 30% und mehr erzielt werden. Quelle: Consorsbank

Natürlich können Sie auch auf einen fallenden Ölpreis setzen oder dass der Euro gegenüber dem Schweizer Franken abwertet oder dass der Deutsche Aktien-Index DAX einige schwache Monate vor sich hat.

Eine gute Entscheidunghilfe für das Positionstrading sind aktuelle Chartanalysen, mit denen sich Trends und Trendumkehrformationen rasch und oft auch frühzeitig erkennen lassen.

Arbeiten nicht nur Sie hart für Ihr Geld, sondern lassen Sie Ihr Geld hart für sich arbeiten!

Profitieren Sie sowohl von der all-inclusive-Lösung als auch von den alternativen Investmentstrategien, die Ihnen in jeglicher Marktlage Gewinne ermöglichen. In der Passiver Geldfluss Academy erfahren Sie detailliert, wie Sie kurz-, mittel- und langfristig von Ihr Geld gewinnbringend investieren können.

Starten Sie gleich richtig durch und erlernen Sie in der Passiver Geldfluss Academy alles notwendige Wissen, um auch Ihre finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Sie können die Inhalte zu Hause oder unterwegs im In- und Ausland am Notebook oder Tablet-PC verfolgen. Gleichzeitig können Sie Ihr Lerntempo selbst bestimmen.